Regenwasser verschwindet nicht mehr in unterirdischen Kanälen, sondern wird sichtbarer elementarer Bestandteil von Parks und Naherholungsanlagen und ermöglicht die Entwicklung besonderer Biotope.
Sandig-felsige Aushubmassen des Straßenbaus ziehen sich als dünenähnliche Erdplastiken ins Tal und umschließen den Park parallel zur Straße. Schmale Fußwege zwischen den Dünen verbinden den Stadtboulevard mit den tiefer gelegenen Steinspiralen, die Teil des Regenrückhaltesystems auf dem Kirchberg sind.
Der Park ist wertvoller Naherholungsraum für ein neu entstehendes Stadtquartier und ein benachbartes Klinikzentrum.
Planung und Ausführung: 1994 – 1999
Auftraggeber: Fonds d’Urbanisation et d’Aménagement du Plateau de Kirchberg,
Ministère des Traveaux Publics
Gesamtfläche: 30 ha
Bilder: © André Weisgerber, Michael Latz, Latz + Partner