BAHE

Bahnstadt Heidelberg, DE

Bahnstadt Heidelberg, DE

Entwicklung der Freiräume zu einem neuen Stadtteil auf ehemaligen Bahnanlagen

Auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs in Heidelberg entsteht ein neues Stadtquartier, welches mit 116 Hektar eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands ist.

Das Konzept für die Freiräume baut auf dem städtebaulichen Rahmenplan des Büros Trojan & Trojan auf. Es sieht einen hohen Anteil an qualitativ hochwertigen öffentlichen Räumen mit überregionaler Anziehungskraft und starken individuellen Identitäten sowie ökologische ressourcenschonende Bauweisen und ein gezieltes Regenwassermanagement vor.

Am „Langen Anger“ nimmt das bis zu 9,50 m breite Becken das von Dächern und Innenhöfen ablaufende Regenwasser auf; Überschusswasser wird über ein System von Versickerungsflächen in den Untergrund eingeleitet.

An die Hauptpromenade entlang der städtebaulichen Kante schließen Spiel- und Liegeflächen an. Eine Sitzstufe vermittelt zwischen intensiv benutzten Freizeitflächen und ökologischen Ausgleichsflächen. Die lange durchlaufende Stützmauer aus Stampfbeton schützt die höher liegenden Gärten der Wohnbebauung. Als architektonische Kante definiert sie die Schnittstelle zwischen Privatheit und Öffentlichkeit.

Weiterführende Links:
> Dokumentation des Freiraumkonzeptes (pdf)
> www.heidelberg-bahnstadt.de/parks-gruenflächen
> www.akbw.de/architektur/landschaftsarchitektur

Masterplan für die Konzeption des öffentlichen Raums der Bahnstadt Heidelberg “Plätze, Park und Promenade”: 2004 – 2005, Aktualisierung 2007
Planung Teilbereiche: Promenade, Langer Anger und Stichstrassen 2008 – 2009
In Zusammenarbeit mit:
Iris Dupper (www.ilot-eu.net), Belzner-Holmes (Lichtplanung), B. Stückle (Kostenplanung)
Auftraggeber: Stadt Heidelberg
Fläche Freiräume: 116 Hektar öffentlicher Raum, davon 29 Hektar Freiflächen

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